Overblog Alle Blogs Top-Blogs Selbständigkeit
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung

 

Ich schreibe an einem Buch, das das Neue aus der Sicht des Neuen beleuchtet. Doch während ich schreibe, verändert sich der Schreiber selbst – und mit ihm die Sicht auf das, was entstehen will. In diesem Prozess entdecke ich, wie vielfältig Wahrnehmung und Ausdruck sein können: sachlich, praktisch, persönlich, erzählerisch, weise.

Zwischen vielen Ebenen tanzen

Während ich an meinem Buch arbeite, wird mir klar, dass ich auf mehreren Ebenen gleichzeitig schreibe: sachlich, praktisch, persönlich, erzählerisch, weise. Mein Projekt ist zugleich Sachbuch, Workbook, Erfahrungsbericht und Weisheitsbuch. Diese verschiedenen Wahrnehmungsebenen zu vereinen, ist herausfordernd – und genau das macht den Prozess frustrierend und auch immer wieder unerwartet spannend.

Schreiben für sich selbst oder für andere?

Immer wieder frage ich mich: Schreibe ich, um meine eigenen Erfahrungen zu verstehen, oder um ein Publikum zu erreichen? Will ich Sichtbarkeit und Anerkennung, oder habe ich wirklich etwas zu teilen, das dieser Zeit dient? Die Antwort ist nicht eindeutig – beide Bewegungen haben ihre eigene Qualität und ihren eigenen Zweck.

Das Alte geht, das Neue entsteht

Wir leben in einer Übergangszeit. Das Alte verabschiedet sich, das Neue ist noch nicht klar sichtbar. Oft begegnet uns das Neue aus der gewohnten Sicht des Alten, vermittelt von häufig selbsternannten Experten, die versuchen, Unbekanntes in bekannte Muster zu kneten. In dieser Situation ist Ehrlichkeit und Authentizität eine Herausforderung, da wir gewohnt sind uns und der Welt etwas vorzumachen – und zugleich ein Geschenk, da alles sichtbar wird, da mehr und mehr Menschen sehen können.

Die Quelle in uns entdecken

In diesem Prozess lerne ich, mich als eigene Quelle zu erkennen. Alles, was um mich geschieht, dient als Spiegel und Orientierung, um zu dieser ureigenen Quelle zurückzufinden. Die Quelle die schon immer war und sein wird. Es ist dabei faszinierend zu erleben, wie Schreiben zu einem Instrument wird, um Klarheit zu gewinnen und das Neue sichtbar zu machen – es ist wie ein innerer Kreis zuerst in mir, dann im äußeren Kreis in der Welt.

Ein Schmelztiegel der Möglichkeiten

Diese Zeit ist ein wahrer Schmelztiegel. Alte Strukturen lösen sich auf, neue Möglichkeiten entstehen. Das Schreiben wird zu einem Experiment, einem Raum, in dem Bewusstsein, Kreativität und Transformation zusammenkommen. Mein Blog ist dieser Raum – ein Ort, um die Entstehung des Neuen aus der Sicht des Neuen zu beobachten, zu teilen und mitzuerleben. 

Werbung
Tag(s) : #Achtsamkeit, #BEyond Coaching, #Bewusstsein, #Corporate Social Responsibility, #Inspiration, #Kolumne, #Kulturell Kreative, #Selbsterkenntnis, #Zukunft, #innerLeadership, #innerer Wandel
Diesen Post teilen
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren: